Mrz 18, 2020

So organisieren Sie Ihr Risikomanagement von Drittparteien

Heutzutage betrachten die meisten Unternehmen die Risiken seitens Dritter so kritisch wie nie zuvor und investieren mehr Aufwand in die Entwicklung von Risikomanagementstrategien, um die erforderliche Kontrollebene zu erreichen und sicherzustellen, dass ihre externen Verbindungen zu 100% sicher und zuverlässig sind.
Risikomanagement Drittparteien

Die meisten Unternehmen arbeiten heute mit Drittparteien zusammen. Sie nutzen die Dienstleistungen von externen Lieferanten, Agenten, Technologieanbietern, Outsourcern oder anderen Dienstleistungs- oder Produktanbietern.

Neben Kosteneinsparung, Effizienz und Skalierbarkeit bringt die Zusammenarbeit mit Drittparteien auch zusätzliche Risiken für das Unternehmen mit sich, die einen angemessenen Umgang erfordern. Das Partnernetzwerk kann je nach Branche und Größe Ihres Unternehmens sehr verzweigt sein. Darum kann es schwierig sein, das Ausmaß und den Umfang potenzieller Risiken zu erfassen, denen Sie ausgesetzt sind. Während die Unternehmen nach mehr Sicherheit und Zuverlässigkeit streben, kann die Zusammenarbeit mit externen Anbietern aufgrund von Fehlern oder Verstößen von Drittparteien zu Reputations- oder behördlichen Schäden führen.

Wie können Sie Garantien erhalten und die Kontrolle über die Drittparteien übernehmen, um mögliche Risiken zu vermeiden und effektive Risikomanagementprogramme für die Externen zu erstellen?

Darum ist das Risikomanagement von Drittparteien heutzutage wichtig

Jede Zusammenarbeit mit externen Anbietern birgt Datenlecks- und Sicherheitsrisiken, denn bei Ihrer Interaktion werden bestimmte Daten und Informationen an Drittparteien weitergegeben. Mit dem Inkrafttreten neuer Datenschutzvorschriften wie der DSGVO u.a. haben Unternehmen ihren Schwerpunkt auf den Datenschutz gelegt und eingehendere Überprüfungen der Lieferanten verlagert. Dabei bezieht sich der Datenschutz auf das geistige Eigentum des Unternehmens, die Kundendaten oder andere sensible Informationen.

Die Häufigkeit und der Umfang der Kooperation mit den Anbietern ändern sich, ebenso wie der regulatorische Fokus darauf, wie Organisationen diese verwalten. Die meisten Unternehmen beginnen heute, speziell entwickelten Risikomanagementrichtlinien für Drittparteien mehr Aufmerksamkeit zu widmen, um sicherzustellen, dass ihre externen Lieferanten zuverlässig und sicher sind.

Third-Party-Risk-Management (TPRM) ist die Strategie, die die Kontrolle und Analyse potenzieller Risiken bei Drittparteien umfasst. Sie beinhaltet auch die Überprüfung, Überwachung und Verwaltung der Kommunikation durch den gesamten Lebenszyklus der Zusammenarbeit hinweg und zielt darauf ab, die Wahrscheinlichkeit von Datenschutzverletzungen und Betriebsstörungen zu verringern und gesetzliche Anforderungen zu erfüllen.

Erstellung eines Risikomanagement-Frameworks für Drittparteien

Die Unternehmen wenden sich in der Regel dem Risikomanagement von Drittparteien zu, indem sie einige interne Experten zur Überwachung spezifischer Risiken einsetzen. Wenn Sie sich mit dem TPRM beschäftigen, müssen Sie zunächst alle Drittparteien identifizieren, mit denen sie zu tun haben, und die damit verbundenen Risiken verstehen. Normalerweise konzentrieren sich Unternehmen auf diejenigen Partner, die das höchste Risiko darstellen können. Dies ist eher der standardmäßige Ansatz.

Dann erstellen die Unternehmen einen Fragebogen für Drittparteien, um anhand der Antworten  potenzielle Risiken zu ermitteln. Sobald alle Risiken identifiziert sind, sollten sie durch eine klare Schritt-für-Schritt-Richtlinie behandelt werden, in der definiert ist, welche Risiken akzeptiert werden können und wie sie verwaltet werden sollten.

Was Unternehmen normalerweise davon abhält, solche Managementprogramme vollständig durchzusetzen, sind technologische Einschränkungen. Es kommt zu unzähligen Tabellen und Dokumenten, die sogar bei globalen Unternehmen für das Risikomanagement von Drittparteien probeweise noch eingesetzt werden.

Ein ganzheitlicher Ansatz für das Risikomanagement umfasst eine eingehendere Analyse und einen definierten Prozess zur Bewertung der Risiken bei Drittparteien. Er besteht aus der Erstellung automatisierter Frameworks, die in der Handhabung übersichtlicher und effizienter sind.

So bekommen Sie eine Anleitung zum Risikomanagement von Drittparteien an die Hand

Viele Unternehmen vermissen derzeit einen Überblick über die gesamten Risiken  und deren unternehmensweite Verwaltung. Infopulse SCM kann Sie bei der Verbesserung Ihrer Programme oder Funktionen, Systeme und Technologien für das TPRM unterstützen und externe Risiken verwalten.

Revision
So bereiten Sie sich auf die Revision mit Infopulse SCM vor

Mit Hilfe unserer Lösung können Sie ein Risikomanagementprogramm für ihre externen Anbieter erstellen, das alle Prozesse vereinfacht und vorhandene Abläufe verbessert. Mit Infopulse SCM können Sie Ihr aktuelles TPRM-Programm komplett neu aufstellen oder skalieren, ohne zusätzliche Mitarbeiter oder Ressourcen einzusetzen.  

Der Lebenszyklus des Infopulse SCM-Risikomanagements besteht aus folgenden Phasen:

  • Risikoeinschätzung
  • Risikoanalyse
  • Risikobehandlung
  • Risikoüberwachung.

Im Tab Risikoanalyse mit allen Zielobjekten, für die eine Risikoanalyse erforderlich ist, können Sie ein Asset auswählen, um sich die Liste der zugehörigen Bedrohungen und deren Risikomatrix anzeigen zu lassen. Jede Bedrohung kann analysiert werden. Sie bestimmen die Wahrscheinlichkeit ihres Auftretens und den möglichen Schaden, den sie verursachen kann.

Was Infopulse SCM Ihnen bietet

  • Fragen für den Fragebogen erstellen, gruppieren, sortieren, filtern, bearbeiten und Schutzmaßnahmen zuordnen.
  • Fragen für verschiedene Objekte und Konzepte wiederverwenden.
  • Fragen mit Anforderungen / Modulen / Assets verlinken.
  • Zustimmung von den C-Managern oder leitenden Managern einholen.
  • Fälligkeitstermine zuordnen und festlegen.
  • Daten veröffentlichen und zur Bewertung an externe Anbieter versenden.
  • Bewertungsaktivitäten überwachen und planen.
  • Zwischenstatusberichte abrufen.
  • Ergebnisse für die weitere Berichterstellung (Excel, CSV) exportieren + Datenraster erstellen.
  • Gespräche mit externen Gutachtern führen.
  • Bewertungsberichte überprüfen.
  • Identifizierte Risiken im System anhand Ihrer Risikostrategie priorisieren.
  • Pläne zur Risikobehebung entwickeln.

Infopulse SCM bietet Ihnen die Technologie und den Prozess an, die erforderlich sind, um die Risiken seitens der Lieferanten vollständig zu verstehen, ineffektive Kontrollen zu beheben und Ihr Unternehmen besser vor potenziellen Sicherheitsrisiken zu schützen. Starten Sie mit dieser GRC-Lösung am besten heute noch durch, für Ihr effizientes Risikomanagement von Drittparteien als Service.

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