Aug 06, 2019

Wie anfällig sind unsere Systeme?

Während die Kenntnis des eigenen Feindes eine gültige Anforderung an jedes Sicherheitsmanagementsystem ist, ist der Ausgangspunkt also, die eigenen Schwachstellen zu kennen. Wenn Sie sich Ihrer Sicherheitslücken bewusst sind, haben Sie nämlich die Möglichkeit, Maßnahmen zur Verbesserung des Schutzes zu ergreifen, bevor der Tag X kommt.

Es geht dabei um organisatorische und technische Sicherheitsaspekte.

Der organisatorische Aspekt umfasst Sicherheitspraktiken, -prozesse, -richtlinien und -standards, die in allen Organisationsprozessen implementiert sind. Dazu gehören auch die Sicherheitshygiene und das Verhalten aller Mitarbeiter in der Organisation. Das ist die primäre Schutzstufe.

Der technische Aspekt betrifft ausschließlich die Technologie. Einfach ausgedrückt: Fehler im Code, unsichere Umgebungen, schwach geschützte Netzwerke, unzureichende Kennwortverwaltung und Hunderte und Aberhunderte an unsicheren Gewohnheiten bei der Softwareentwicklung, die schließlich in Ihrem Unternehmen landen.

Dieser Artikel bezieht sich auf die Informationssicherheit des ganzen Unternehmens, einschließlich Menschen, Prozesse und technische Schwachstellen der Unternehmensinfrastruktur, Websites oder Benutzeranwendungen.

Sicherheitslücken bei den Menschen

Wir können eine Sicherheitslücke als eine Lücke im System betrachten, durch die ein Angreifer Ihren Werten Schaden zufügen kann. In den meisten Fällen ist der Mensch das schwächste Glied in der Kette. Die ständig wachsende Zahl von Social-Engineering- und Scamming-Tricks, die sich kunstvoll gegen menschliche Schwächen, Wünsche oder Ängste richten, stößt praktisch auf keinen Widerstand.

Die Bewertung der Schwachstellen Ihres Unternehmens und der damit verbundenen Risiken bezieht also immer den Faktor Mensch mit ein. Lassen Sie uns eine kleine Statistik dazu anschauen.

Das Scam Watch Radar der Australischen Competition and Consumer Commission (ACCC) liefert überwältigende Zahlen zu den Betrügereien, die von Einzelpersonen landesweit täglich begangen werden. Erwähnenswert ist, dass die vorherrschenden Kanäle Telefon und E-Mail sind.

Wir sind der festen Überzeugung, dass Sicherheit in einer Organisation bei ihren Mitarbeitern beginnt. Informationssicherheit ist heutzutage nicht mehr nur eine Aufgabe der IT-Abteilungen. Es geht alle an, von der oberen bis zur unteren Ebene. Die Mitarbeiter mit dem höchsten und dem niedrigsten Rang sind das Ziel Nr. 1. Ein Ehemaliger ist der lukrativste Fang, wobei er am einfachsten zu überwältigen ist.

Die Einladung aller Mitarbeiter zu einem jährlichen Cybersecurity-Berichtstreffen des CISO und die regelmäßige Unterzeichnung neuer Richtlinien funktionieren nicht. Es geht darum, eine ausgereifte Sicherheitskultur zu entwickeln. Es geht darum, alle in ein neues Paradigma des digitalen Zeitalters wirklich einzubinden: Der Schutz Ihrer Umgebung vor dem Internet beginnt bei Ihnen persönlich.

Dies kann erreicht werden, wenn den Mitarbeitern beigebracht wird, für die gemeinsame Sicherheit verantwortlich zu sein und entsprechende Kompetenzen zu entwickeln. Bringen Sie ihnen bei, achtsam zu bleiben und sich kontinuierlich von sich aus an sichere Praktiken zu halten und nicht, weil es von der Behörde verlangt wird. Denn nur so kann die Sicherheit des Unternehmens gewahrt werden.

Ein wichtiges Detail ist noch hinzuzufügen: Laden Sie Experten ein, die Ihre Mitarbeiter testen und schulen, um den wirksamen Methoden des Social Engineering zu widerstehen.

Sicherheitslücken bei den Prozessen

Die nationalen und internationalen Standards für Informationssicherheit, wie die der ISO 27K-Reihe, IT-Grundschutz, DSGVO usw. bieten detaillierte Anleitungen zum Aufbau sicherer Ökosysteme. Die Implementierung und Einhaltung der Standards ist jedoch eine herausfordernde Aufgabe für jedes Unternehmen, unabhängig von seiner Größe.

Erstens liegt es an der Komplexität und Vielseitigkeit der Anforderungen. Bei Null anzufangen, bedeutet erhebliche Kosten und viel Aufwand. Im Frühstadium leistet die Beratung durch Experten einen unschätzbaren Beitrag, um von Beginn an Abhilfe zu schaffen.

Die Nichtbeachtung der besten Sicherheitspraktiken birgt das Risiko, dass sich Schwachstellen in den nicht ordnungsgemäß eingerichteten Prozessen in kürzester Zeit ansammeln.

Der empfohlene Ansatz beinhaltet die Verwendung automatisierter Lösungen, die eine Reihe von offensichtlichen Vorteilen für Sie haben:

  • Sie können einen klaren Weg einschlagen, um Ihre Sicherheitsziele zu erreichen
  • Sie können Silos, Doppeleinträge und sich überschneidende Verantwortlichkeiten beseitigen
  • Sie können Kosten senken und Ressourcen freigeben
  • Sie können jedes Detail bei der Sicherheit und Compliance des Unternehmens kontrollieren
  • Sie können das Compliance-Management vereinfachen
  • Sie können die Wahrscheinlichkeit menschlicher Fehler minimieren

Außerdem bieten Compliance-Plattformen wie der Infopulse Standards Compliance Manager (SCM) eine Vielzahl an praktischen Funktionen für Risikobewertungen, Echtzeitkontrollen, Berichte, Revisionen usw.

Sicherheitslücken bei der Infrastruktur

Bestimmte Compliance-Aktivitäten zielen auch auf die Sicherheit der Infrastruktur ab. Dazu gehören die neuesten Betriebssystemversionen, zeitnahe Verbesserungen und Aktualisierungen aller Anwendungen, ordnungsgemäße Zugriffsverfahren und Verfahren zur Kennwortverwaltung usw. Diese organisatorischen Maßnahmen reichen mit Sicherheit nicht aus.

Internationale Organisationen wie OWASP einigen die Bemühungen und das Fachwissen von Sicherheitsexperten weltweit im Kampf gegen die Sicherheitsrisiken von Webanwendungen. Sie bieten Anleitungen, Tools, Checklisten, Videos und umfangreiche Konferenzen für alle an, die an der Verbesserung der Anwendungssicherheit interessiert sind.

Die Liste der Anwendungsschwachstellen ist lang. Hier sind nur einige Beispiele:

  • SQL-, NoSQL-, OS- und LDAP-Injection
  • Cross Site Scripting (XSS)
  • XML-externe Entitäten (XXE)

Die Prüfung Ihrer Software und Hardware auf bekannte Sicherheitslücken ist jedoch eine weitere Herausforderung auf dem Weg zu einem sicheren System. Diese Aufgabe richtet sich an hochqualifizierte Sicherheitsexperten mit praktischer Erfahrung in Abhängigkeitsanalyse und Penetrationstests, die über entsprechende Tools und einschlägige bewährte Techniken verfügen. Wenn es in Ihrer Organisation keine Spezialisten dieser Qualifikationsstufe gibt, können Sie diesen Service an seriöse Sicherheitsanbieter auslagern.

Dedizierte Informationssicherheitsdienste

Der Sicherheitsbewertungs- und Beratungsservice von Infopulse  hilft seinen Kunden, alle potenziellen Gefährdungen und vorhandenen Schwachstellen in ihrem System zu identifizieren.

Unsere am häufigsten nachgefragten Dienstleistungen umfassen:

  • Penetrationstests, einschließlich Social Engineering
  • Quellcode-Analyse
  • Unterstützung bei der Vorbereitung auf die Sicherheitsprüfung
  • Risikobewertung

Die Sicherheitsexperten von Infopulse entdecken und identifizieren Sicherheitslücken, Bedrohungen und damit verbundene Risiken und liefern Ihnen Verbesserungsvorschläge, die in einen vollständigen Aktionsplan eingebettet sind.

Wenden Sie sich an die Sicherheitsexperten von Infopulse, um herauszufinden, wie stabil Ihr System auf dem Boden der Cybersecurity steht. Individuelle Ziele, ganzheitlicher Ansatz und zu 100% verlässliches Ergebnis.

Trial anfordern

Try it!

Fordern Sie Ihre persönliche 15-tägige Testversion an, um herauszufinden, wie Infopulse SCM Ihr Compliance-Management unterstützen und verbessern kann. Bitte füllen Sie dieses Formular aus, wählen Sie die Standards und Funktionen, an denen Sie interessiert sind. Unsere Berater werden Ihnen gerne ein personalisiertes Webinar basierend auf Ihrer Auswahl vorbereiten und Ihnen Schritt für Schritt alle Vorteile von SCM erklären.